Da isser wieder,
Mal ein kleines Vorwort.
Ja ich lebe noch und ich weiß, dass es um mich auf diesem Blog sehr ruhig um mich geworden ist. Leider hat mich das Berufsleben voll im Griff und die paar Stunden nach der Arbeit nutze ich mit ausruhen.
Corona ist allgegenwärtig, das lässt sich nicht leugnen. Zwar ist sie harmloser als zu Anfang zur Pandemie, aber kann dennoch schlimm enden. Aber warum diese Überschrift?
Weil es mich nach 2 Halbjahren auch mit Corona erwischt hatte. Und das natürlich wie bei vielen mega unerwartet und das gerade bei so einer langen Zeit.
Aber warum bin ich so lange verschont geblieben? Ja, das stelle ich mir auch. Glück? Aufgepasst? Ich weiß es nicht und werde ich werde es wohl auch nie erfahren.
Aber wie ging es mir mit Corona gegenüber meinen Bekannten und Angehörigen und wie waren die Symptome?
Angefangen hat es mit leichten Erkältungssymptomen, da ich auf der Arbeit saß, habe ich mich mal nebenher getestet, dieser verlief aber negativ. „Ich habe nur eine Erkältung“, das glaubte ich zu der Zeit.
Da es mir aber am nächsten Tag (09.10.2022) dann doch schlechter ging, habe ich mich erneut getestet. Und sehe da ein schwacher Streifen bei Positiv.
„Und am Abend hat es mich dann völlig aus der Bahn geworfen, 40 Grad Fieber, extreme Kopfschmerzen und Dauermüdigkeit.“
Gott sei Dank wahr ich mit meinen beiden Hausbewohnern im TeamSpeak und sie konnten hören wie es mir geht und im schlimmste fall einen RTW Rufen.
Die Nacht war die Hölle und ich musste, um das Fieber senken zu können, Medikamente nehmen. Schlafen war nur in Etappen und mit starken Schmerzen möglich. Ich lag letztendlich knapp 16 Stunden oder länger im Bett. Tee war mein bester Freund. Das schlimmste waren aber die Brechreize.
Was bei mir ausgeblieben ist, ist die Atemnot, die gerne bei Covid beschrieben wird.
Das war mein Sonntag.
Am Montag (10.10.2022) habe ich mich erneut getestet und ich wusste, dass ich Corona habe. Und zack, sofort beide Striche, Positiv. Mit der Praxis telefoniert und an einer Testellen einen PCR-Test gemacht, natürlich war dieser auch Positiv.
Und da ging es dann los. Quarantäne für mindestens 5 Tage. Also haben meine Freunde/Bekannten alles für mich gemacht.
Ich habe mich dann die nächsten Tage ausgeruht und viel geschlafen.
Und so vergingen dann die ersten Tage bis zum Wochenende (15.10.2022)
Danach wurde es etwas besser. Ich war immer noch positiv und auch noch angeschlagen. Also das Wochenende auch fürs ausruhen genutzt.
Am 17. und 18. habe ich mich erneut getestet und konnte feststellen, dass sich das Coronavirus nicht mehr nachvollziehbar war. Gesünder habe ich mich dennoch nicht gefühlt.
Also Rücksprache mit dem Arzt und bis zum 18.10.2022 AU. Des Unterwegs sein kostete immer noch viel Kraft und ging auch nicht allein. Auch eine starke Transpiration war gegenwärtig, mehr als sonst. Zusätzlich reagierte ich stark auf Temperaturschwankungen.
Mit welchen Symptomen musste ich mich also rumschlagen? Die ersten 24 Stunden waren die Schlimmsten und dort begleiteten mich:
- Fieber
- Schüttelfrost
- Starke Müdigkeit an den ersten Tagen
- Brechreize
- Schmerzen in den Rippen nach einigen Tagen (durch das lange Liegen)
- Husten
- Ausgepowert also Kraftlos
- Starkes Schwitzen
- Gleichgewichtsprobleme
Dazu kam in meinen fall auch noch eine Gewichtsabnahme um die ca. 6 Kilo.
Auch kein Wunder. Essen wurde nicht mal mit dem A… angeschaut.
Hier zeige ich meine Symptome auf. Jeder Körper reagiert natürlich anders auf das Virus.
Wie weit ich mich gänzlich erholen werden, zeigt die Zeit. Dadurch das ich an der Lunge schon erkrankt bin, kann ich mich wohl noch glücklich schätzen so gut davon gekommen zu sein. Ob die Lunge was abbekommen hat und dauerhaft geschädigt ist, muss dann in nächster Zeit mein Arzt feststellen.
Wie stehe bzw. stand ich zu diesem Virus?
Das ist eine schwierige Frage. Ich habe grundsätzlich nie geleugnet wie einige andre, da ich mit dem Virus schon durch meine Familie in Kontakt kam. Noch heute kämpft meine Cousine mit den Spätfolgen der „Delta“ Variante. Auch habe ich mich Impfen lassen und mich so gut wie möglich geschützt. Ich bin auch ehrlich und habe es nicht immer ernst genommen, bevor ich den ersten Kontakt damit hatte.
Wer erzählt es wäre ja nur eine schwere Erkältung der wünsche ich mal einen einblick in die Symptome dieser Virus Erkrankung. Corona ist kein Spaß und wünsche es niemanden. Auch kann man froh sein das die Omikron noch harmlos ist, es hätte auch anders kommen können.
Ob ich jetzt dadurch was verändere? Ich glaube nicht. Klar werde ich den Leuten weiterhin wie vorher aus dem Wege gehen und extrem enge bzw. kleine Räume meiden, aber einen perfekten Schutz wird es nicht geben.
20.11.2022
Wie sieht es jetzt bei mir aus?
Die meisten Symptome sind ade. Weiterhin blieb die Transpiration und auch die Müdigkeit, die bei mir zugenommen hat. Ob ich meine Bronchien und/oder Lunge was abbekommen haben, lässt sich erst zum nächsten Jahr beantworten. Dann werden alle Test gemacht.
Damit ende auch dieser Tagebucheintrag. Mein letztes Tagebuch gibt es zum Dezember und damit auch das Letzte im Jahr 2022
Ich verabschiede mich mit den Worten: Passt auf euch auf und bleibt gesund.